Kindergeschirr - für das besonders farbenfrohe Esserlebnis

Das Kindergeschirr ist ausgezeichnet für mehr Freude am Essen. Die wichtigsten Merkmale sind die Materialien, ergonomische Formen und das Dekor. Für die Kleinen ist es schön, von früh an ein eigenes Geschirr zu haben, um sich auf das tägliche Essen zu freuen.


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Aus was für Materialien besteht Kindergeschirr?

Das Material spielt eine besonders große Rolle, denn es muss aufgrund der unausgereiften kindlichen Motorik in jedem Fall bruchsicher sein. Für die kindliche Gesundheit ist es außerdem wichtig, dass das Geschirr frei von Schadstoffen ist. Um sicher zu gehen, dass es nicht gesundheitsschädlich ist, sollten Sie darauf achten, dass es keine Weichmacher wie Bisphenol A (BPA) oder Diethylhexylphthalat (DEHP)enthält oder ein Prüfsiegel vom TÜV oder SGS besitzt.
Kindergeschirre können bestehen aus:

  1. Melamin: Hierbei handelt es sich um das beliebteste Material, da es leicht und stabil ist. Trotz der glatten Oberfläche, die an Porzellan erinnert, ist die Geräuschentwicklung hier sehr gering. Zudem gilt es als sehr pflegeleicht, da es spülmaschinenfest ist. Der einzige Nachteil: Geschirr aus Melamin darf nicht in die Mikrowelle, da bei Temperaturen über 70 °C Stoffe wie Formaldehyd freigesetzt werden können und somit ins Essen gelangen könnten.
  2. Bambus: Hierbei handelt es sich um die umweltfreundliche Alternative zu Geschirr aus Plastik. Der große Nachteil ist jedoch, dass die Bambusfasern häufig nur beigemischt werden, wodurch dass vermeidlich umweltfreundliche Geschirr oft zum Großteil aus Melamin besteht.
  3. Keramik: Der Klassiker unter den Werkstoffen für Geschirr. Er gilt als robust und und edel, besonders Porzellan. Der hohe Schmelzpunkt von 1450 °C sorgt dafür, dass Kindergeschirr aus Porzellan jeden Spülmaschinengang oder die Verwendung in der Mikrowelle problemlos übersteht.

Tipp: Falls Sie Geld sparen wollen, bietet Geschirr aus Keramik eine günstige Alternative.

Was ist an Kindergeschirr besonders?

Kindergeschirr sollte sich nicht nur optisch, sondern vor allem auch haptisch von normalen Geschirr unterscheiden. Besonders praktisch sind Tassen und Teller mit einer rutschfesten Unterseite aus Gummi, da sie einen sicheren Stand gewährleisten. Tassen mit zwei Henkeln weisen einen deutlichen höheren Halt auf. Besteck sollte breiter und kürzer sein als normales, außerdem helfen Kunststoff- anstelle von Edelstahlgriffen.

Kindergeschirr ist zudem in vielen verschiedenen Motiven erhältlich, wie beispielsweise mit Tiermotiven, ebenso beliebt sind Comic- und Filmmotive. Als Geschenk eigenen sich Sets, die meist aus einheitlich gestalteten Tellern, Bechern und Besteck bestehen.

Was ist bei Reinigung und Gebrauch besonders zu beachten?

Im Gegensatz zu den meisten Kunstsoffen ist Porzellan spülmaschinenfest. Falls Sie das Geschirr dennoch nicht maschinell reinigen wollen, nutzen Sie am besten mildes Spülmittel.

  1. Bei Geschirr mit einer Aufgussglasur sollten Sie auf hohe Temperaturen verzichten, da sich das Geschirr dadurch schneller abnutzt und verblasst.
  2. Auch bei der Reinigung von Melamin-Geschirr sollten Sie schonende Reinigungsmittel nutzen. Des Weiteren sollten Sie Tassen aus Melamin sofort nach dem Gebrauch reinigen, um Teeflecken zu vermeiden.

Damit das Geschirr möglichst lange in einem guten Zustand bleibt, sollten Sie beim Kauf besonders auf das Alter des Kindes achten!

Kindergeschirr für die Jüngsten

Auf die Frage, ab wann Kinder ihr eigenes Geschirr benutzen sollten, gibt es keine universelle Antwort. Die meisten Babys beginnen mit etwa einem halben Jahr, Nahrung ohne fremde Hilfe zum Mund zu führen, Trinkflaschen können sie oft ebenfalls eigenständig halten. Somit ist es in jedem Fall empfehlenswert Kindergeschirr im Laufe des ersten Lebensjahres einzuführen.
Tipp: Beginnen Sie zunächst nur mit kleinen Mengen auf Tellern und Bechern, da sonst eine Verschüttungsgefahr besteht.

Geschirr für ältere Kinder

Besonders erfolgreich ist der Umstieg von Plastik- auf Porzellangeschirr, wenn er als eine Belohnung eingeführt wird. Sie sollten damit jedoch erst beginnen, wenn der Nachwuchs im Umgang mit Messer und Gabel sicher ist.