Riedel

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Riedel Glas – seit über 250 Jahren Pionier der Glasindustrie

Die Historie des Familienunternehmens Riedel hängt unmittelbar mit der Historie Europas zusammen. 1673 begann die Geschichte Riedels mit Johann Christoph Riedel, der als erster Riedel mit hochwertigen Glaswaren handelte und die optimale Lage seines Wohnsitzes, Pavlovice , in Böhmen dafür nutze internationalen Kristallhandel zu betreiben und darüber hinaus zeitlebens europaweit zu reisen. Nach seiner Ermordung im Jahr 1723 hinterließ Johann Christoph Riedel drei Söhne und eine Frau. Die nächste Generation der Riedel-Familie stand. Alle nachfolgenden – insgesamt bereits 11. Generationen – der Familie Riedel sind geprägt von einem starken Arbeitswillen, Durchhaltevermögen, Intelligenz, Talent und Unschlagbarkeit. Besonders während des 20. Jahrhunderts, das von zwei Weltkriegen gezeichnet ist, wurde Riedel mit diversen Rückschlägen konfrontiert. Besonders Walter Riedels Leben, der das Familienunternehmen in 8. Generation geführt hat, war von den Kriegen gezeichnet. Als Bürger der Tschechoslowakei wurde er mehrmals ausgezeichnet: 1925 bei der Exposition Internationale des Arts Décoratifs et Industriels Modernes und 12 Jahre später bei der Weltausstellung in Paris. Er war es, der technische Neuerungen in die Glasindustrie brachte. Während des Zweiten Weltkrieges standen die Glashütten unter der Macht der Nazis, welche die Umstrukturierung der Produktion von Konsumgütern zu wichtigem Kriegsmaterial anordneten. 1945 marschierten russische Truppen in Berlin ein und bemerkten dabei eine intakte Bildröhre und ordneten darauf hin an, ihnen den Wissenschaftler auszuliefern, der dieses Objekt konzipiert hatte. In russischer, insgesamt zehnjähriger, Kriegsgefangenschaft wurde Walter Riedel dazu überredet als wissenschaftliche Kraft zu arbeiten. Nach Auslauf des Vertrags war Riedel weitere fünf Jahre bei den Russen beschäftigt. Nach Kriegsende enteignete der tschechoslowakische Staat die Riedels und sie verloren dadurch alle ihre Fabriken und ihr Wohnhaus. 1955 – zehn Jahre nach Kriegsende – kam Walter Riedel erst aus der Kriegsgefangenschaft nach Österreich. Dank der Familie Swarovski, engen Freunden der Riedels, gelang ihnen der Neustart in Kufstein, wo die Riedels mit der finanziellen Unterstützung ihrer Freunde eine alte Glashütte übernehmen konnten und 1956 mit der Herstellung von mundgeblasenen Glaswaren beginnen konnten. Mit der Hilfe der Familie Swarovski gelang Riedel ein fulminanter Aufstieg zu einem Familienunternehmen von hohem Gewicht! Claus J. Riedel (9. Generation), Georg J. Riedel (10. Generation), sowie Maximilian J. Riedel (11. Generation) trieben und treiben das Unternehmen seither an die Spitze. Claus J. seinerzeit mit seinem einzigartigen Gefühl für Formen, Farben und Proportionen gelang ihm der Durchbruch mit der Herstellung eines funktionalen Weinglases. Er war der erste, der die enorme Rolle von Form, Größe und Mundranddurchmesser für den Geschmack des Weines erkannte und nutzte. Georg J. gelang die Internationalisierung des Unternehmens von 2000, bis jetzt hat das Unternehmen etwa 1.200 Mitarbeiter, die etwa 50 Millionen Glasprodukte jährlich herstellen. Riedel erzielt jährlich einen Umsatz von 230 Millionen Euro und garantiert zudem eine regelmäßige Modernisierung ihrer eigenen Produktionsanlagen. Das Zusammenspiel von Traditionsbewusstsein und Innovation bestimmen Riedels Erfolg. Seit dem 01.07.2013 regiert Maximilian J. Riedel das Familienunternehmen Riedel. Als wichtige Figur in den Bereichen Geschäft und Design gelang und gelingt es ihm internationale Beziehungen zu pflegen, neue Riedel-Glasserien zu produzieren und Riedel zu expandieren.

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