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Ratgeber Tapete

Tapete

Vliestapete

Vliestapeten sind sehr einfach in der Handhabung. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie weder mit Tapetenkleister eingestrichen, noch eingeweicht werden müssen. Denn Vliestapeten lassen sich bahnenweise auf eine mit Spezialkleber eingekleisterte Wand anbringen. Dadurch macht das Tapezieren noch mehr Spaß. Das Tapezieren von Decken stellt mit solch einer Tapete keine große Hürde mehr dar.

Vliestapeten sind jedoch nicht nur leicht in der Handhabung, weitere Eigenschaften lassen sich zuordnen:

- Strapazierfähigkeit - Formbeständigkeit (die Tapete schrumpft weder nach der Anbringung, noch dehnt sie sich bei einer hohen Luftfeuchtigkeit aus) - Schwere Entflammbarkeit

Des weiteren eignen sich Vliestapeten sehr gut für den Nassbereich. Sie können leichte Risse im Putzuntergrund überbrücken und sind auch leicht wieder zu entfernen.

Papiertapete

Wie der Name bereits verrät, besteht das Trägermaterial einer solchen Tapete aus Papier. Unter die Kategorie Papiertapete fällt unter anderem auch die weitbekannte Raufasertapete.

Papiertapeten zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus: - Atmungsaktivität und Umweltverträglichkeit - Feuchtigkeitsregulierung - Kurze Weichzeit

Textiltapete

Textiltapeten vermitteln Wohlgefühl. Sie sind größtenteils schmutzabweisend und überzeugen in Haptik und Optik. Sie sind sehr effektiv für hohe und minimalistisch eingerichtete Räume, da sie die Raumakustik weicher und gedämpfter gestalten.

Folgende Eigenschaften kennzeichnen Textiltapeten: - Atmungsaktivität - Schwere Entflammbarkeit - Isolationseigenschaften

Vinyltapeten

Vinyltapeten eigenen sich besonders gut für Küchen, Dielen oder Badezimmer, weil sie abwaschbar sind. Besonders wichtig ist auch hier, dass die Tapete atmungsaktiv ist. Dadurch wird gerade in Räumen mit einer hohen Luftfeuchtigkeit die Schimmelbildung verhindert.

Kunststofftapeten

Kunststofftapeten zeichnen sich dadurch aus, dass sie mit einer wasserabweisenden Folie beschichtet sind. Sie sind feuchtigkeits- und schmutzresistent und damit ideal für den Küchen- und Badbereich geeignet.

Das Raumgefühl wird von vielen Faktoren beeinflusst. Sie können einen Raum größer oder auch kleiner wirken lassen. Der schnellste und einfachste Weg, mit der Gestaltung Einfluss auf die Raumwirkung zu nehmen, ist der gezielte Einsatz von Tapeten. Im folgenden Abschnitt finden Sie kleine Inspirationen, wie Sie am besten vorgehen sollten.

Hilfreiche, optische Tipps

Der Raum wirkt niedriger wenn..
sich an Ihrer Wand ein waagerecht ausgerichtetes Tapetenmuster befindet. Einen weiteren Unterschied macht die Decke. Dunkel tapezierte Decken lassen den Raum optisch niedriger erscheinen. Jedoch sollte darauf geachtet werden, welcher Farbton in Kombination mit den Wänden und den Möbeln eingesetzt wird, da der Raum sonst nicht nur niedrig sondern auch drückend erscheinen kann. Tapeziert man nicht komplett bis zur Decke, sondern lässt einen freien Balken übrig, so wirken die Wände kürzer und der Raum dadurch niedriger.

Der Raum wirkt höher und größer, wenn..
Sie den Raum von unten nach oben immer heller gestalten. Am wichtigsten ist jedoch, dass die Decke den hellsten Punkt bildet.

Ein Hell-Dunkel-Kontrast öffnet beispielsweise den Raum. Das bedeutet, dass ihre Wände dunkler gestaltet sind, Ihre Decke jedoch weiß angestrichen ist. Dadurch gewinnt der Raum optisch an Höhe.

Einen ähnlichen Effekt erzielen Sie mit einem senkrechten Tapetenmuster. Auch dieses lässt den Raum höher wirken.

Ihr Raum gewinnt an Tiefe, wenn..
Sie eine Wand in einer zurücktretenden Farbe tapezieren, wie zum Beispiel Blau oder Grün und die restlichen Wände in einem hellen und unauffälligen Ton erscheinen lassen.

Der Raum wirkt kleiner, wenn..
Sie kräftige oder dunkle Farben verwenden. Auch diagonal verlaufende beziehungsweise große Muster lassen den Raum optisch kleiner Wirken.

Der Raum wirkt größer, wenn..
Sie helle Tapeten verwenden. Am besten eignen sich dafür Unifarben, aber auch kleine Muster funktionieren entsprechend. Ist Ihre Decke zudem in einer hellen Farbe tapeziert, gewinnt Ihr Raum an Größe und an Höhe. Wenn Sie Räume gerne verzieren und dekorieren, wird Ihnen unser nächster Tipp ganz gut gefallen. Eine Dekorwand, ohne Fenster und Türen, vergrößert einen Raum ebenfalls optisch.

Sollten Ihnen matte Tapeten zu langweilig sein, so empfehlen wir Ihnen eine Tapete mit leichtem Glanz, denn auch diese lässt den Raum größer wirken.


5 Dinge, die Sie beim Tapezieren beachten sollten

  • 1. Alte Wandbeläge vorher vollständig entfernen. Die Tapete könnte andernfalls Falten werfen.
  • 2. Fenster und Türen geschlossen halten. Dies gilt nicht nur für den Tapeziervorgang. Nachdem das Zimmer fertig tapeziert wurde, sollten Türen und Fenster geschlossen bleiben, andernfalls könnten sich die Tapeten wieder von der Wand lösen.
  • 3. Die Heizung ausschalten und ausgeschaltet lassen.
  • 4. Auf die Weichzeit der Herstellerangaben achten
    - Wenn Tapeten mit Kleister bestrichen werden, gibt es eine bestimmte Weichzeit. Diese sollte für jede Bahn einheitlich bleiben. Tapeten breiten sich bei diesem Vorgang aus. Sollte nicht einheitlich vorgegangen werden, kann es zu Musterverschiebungen kommen.
  • 5. Die Tapeten sollten Naht an Naht auf Stoß geklebt werden
    - Das bedeutet: die Bahnen sollten Bahn an Bahn passgenau angebracht werden, ohne sich zu überlappen oder zu große Abstände aufzuweisen.

    Stoß auf Stoß bedeutet, dass in diesem Fall darauf geachtet werden muss, dass beim Tapezieren die Muster zu einander passen.

    Um Blasen- und Faltenbildung zu verhindern, ist es ratsam, mit einer Moosgummirolle zu beiden Seiten die Luft rauszurollen.

    Formel Raumlänge x Raumhöhe / 5 = Anzahl der Eurorollen