Monowheel - Personenverkehr für die Zukunft

Der Monowheel ist zweifelsohne der ausgefallenste Vertreter der E-Mobility. Man stellt sich auf zwe Trittflächen mit einem einzigen Rad in der Mitte. Dieses steuert man durch Neigen des eigenen Körpers, sodass man vorankommt, ohne sich groß zu bewegen. Sobald man den Dreh heraus hat, lassen sich große Distanzen mühelos zurücklegen!


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Monowheel – Ein Rat zum Einrad

Der Monowheel oder auch Solowheel und Airwheel genannt ist weltweit der erste Einrad Elektro-Scooter, der sich durch die Körperbalance steuern lässt und sich selbst stabilisiert. Der nahezu geräuschlose Einrad-Balanceroller verleiht einem das Gefühl über den Boden zu gleiten. Ein Monowheel steuert sich komplett durch den eigenen Schwerpunkt. Jede Verlagerung des eigenen Körpergewichts zieht also eine Bewegung hinter sich. Dies gilt für Beschleunigung und Bremse genauso wie für Kurven.

Woher kommt das Monowheel?

Ein frühes Monowheel wurde als "Flying Yankee Velocipede" 1869 von Richard C. Hemmings in Amerika patentiert. Während der Pionierzeit in den 1860ern bis in die 1930er galten sie durchaus als potenziell ernst zu nehmendes Transportmittel, damals saß man noch in dem Rad von etwa 6 bis 8 Fuß Außendurchmesser, betrieben durch Handpedale. Äußerlich hat der heutige Monowheel damit nicht mehr viel zu tun, außerdem ist sein Hauptverwendungszweck das Fahren in der Freizeit und nicht das Etablieren eines völlig neuartigen Transportmediums.

Warum ein Monowheel?

Der größte Vorteil ist seine Kompaktheit. Sie werden nur selten Ihr Monowheel weiter weg abstellen müssen, Diebstahl ist kein Thema mehr. Mit dem Handgriff lässt es sich überall mit hinnehmen, so meistern Sie auch Treppen und andere Hindernisse. Die Wendigkeit ist nicht zu toppen. Monowheels gehört die Zukunft: Die leichten flexiblen Fahrzeuge sind mechanisch einfach konstruiert, stabil und wartungsarm, Preis-Leistungs-Verhältnis und Lebensdauer stimmen. Egal ob auf dem Weg zur Schule, ins Büro oder einem kurzen Einkaufsbummel. Reduziere die Anstrengung des Laufens und fühle dich gut dabei.

Was ist zu beachten?

Wenn man den Dreh erstmal raus hat, bewegt man sich erstaunlich sicher und geschickt. Eine Vollbremsung wie beim Auto oder auf dem Fahrrad ist allerdings nicht möglich, deswegen sollte man auch den Notabstieg einstudieren und üben. Ein Helm ist zwar keine Pflicht, aber bei Geschwindigkeiten von bis zu 30km/h eine sichere Sache. Leider sind die selbstbalancierenden Monowheels aktuell nicht vom Gesetzgeber kategorisiert. Elektrisch angetriebene Wheels, die schneller als 6 km/h fahren können, gelten in Deutschland als Kraftfahrzeuge. Ohne Typengenehmigung und Versicherungskennzeichen ist Fahren im Bereich der StVO gesetzlich verboten. Hertie empfiehlt das Tragen von ausreichend Schutzkleidung und das verantwortungsbewusste Fahren auf Privatgelände.