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Leerstehende Hertie-Gebäude

Leerstehende Hertie-Gebäude

Viele Städte haben noch immer mit vielen leerstehenden Gebäuden ehemaliger Hertie-Häuser zu kämpfen. Die ursprünglich erbauten Kaufhäuser gelten heutzutage als die “Dinosaurier des Einzelhandels“. Insgesamt existierten 73 Hertie-Warenhäuser (unter dem Namen Hertie) in ganz Deutschland, in denen ca. 4.800 Mitarbeiter beschäftigt waren. Außerdem wurden 43 weitere Häuser unter den Namen: Wertheim, Alsterhaus, KaDeWe und Bilka-Warenhäuser betrieben. Zudem gehörten einige Fachmärkte zu Hertie wie: LeBuffet (Restaurant-Kette), Schaulandt (Elektronik Fachmarkt), Schürmann (Elektronik Fachmarkt), WOM (World of Music - Unterhaltungselektronik) und Wehmeyer (Bekleidungsmarkt).

2005 hatte Dawnay Day die Hertie Häuser für 285 Mio. Euro vom Karstadt Quelle Konzern gekauft und diese in Hertie umbenannt. Im Jahr 2009 kam es aufgrund der Insolvenz der Hertie GmbH zur Schließung einiger Kaufhaus-Komplexe. In vielen Städten gelten die trostlosen Kaufhausruinen als “Schandfleck“ des Stadtbildes. Die Mehrheit der leerstehenden Hertie-Immobilien wird von BNP Paribas Real Estate (Berlin) im Auftrag von Dawnay Day vermarktet. Die Städte streben nach einer Wiederbelebung der Häuser, um die Attraktivität der Lebensräume wieder zu erhöhen. Zum jetzigen Zeitpunkt (Juli 2015), sieben Jahre nach der Insolvenzanmeldung von Hertie (2008), stehen immer noch 8 der ehemaligen Standorte leer bzw. haben keinen geplanten Verwendungszweck. Unrealistische Preisvorstellungen, geringe Qualität der Standorte, unklare Eigentumsverhältnisse sowie eine veraltete Struktur der Kaufhausfläche (drei bis vier Etagen) sind oftmals die Ursache für die schleppenden Verkaufsprozesse. Ziel war es, die leerstehenden Hertie-Häuser bis spätestens Ende 2014 zu nutzen – diese Erwartung konnte allerdings nicht erfüllt werden. Hertie war mit insgesamt 34 Kaufhäusern schwerpunktmäßig in den Städten von Nordrhein-Westfalen vertreten (Norddeutschland 20 Filialen).


2017 eröffnet Hertie wieder Filialen – online.
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